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Ausgehend von den Erfahrungen unserer ersten Tour haben wir uns diesmal mehr Zeit genommen und das auf vier Tage verlängerte Wochenende am Männertag genutzt. Daher konnten wir uns schon gegen 10.00 Uhr treffen. Ausgangspunkt war wieder die Augustusburg. Unsere Strecke führte ebenfalls wieder durch Tschechien. Allerdings in leicht abgewandelter Form. Über die tschechische Grenze sind wir bei Oberwiesenthal. Wobei wir in den Höhenlagen der B 95 so starken Seitenwind bekamen, daß wir sogar zeitweilig die Fahrt unterbrechen mußten. Die schwer beladenen Maschinen waren kaum noch beherrschbar. Dafür wurde die Fahrt auf tschechischer Seite über Karlovy Vary, Plana, Bor und Domazlice sehr angenehm, bis auf ein paar Regenschauer. Wir hatten sogar Zeit für ein gediegenes Mittagessen in einem idyllisch gelegenen Waldrestaurant. Als wir uns der Bayrischen Grenze bei Furth im Wald näherten, kamen wir in einen riesigen Stau. Daher mußten wir auf einen kleineren Übergang ausweichen. Zum Glück zeigte uns ein freundlicher Autofahrer den Weg, so daß wir unser Ziel, die Frühstückspension Wolf-Weghofer in Viechtach, nicht allzu spät erreichten. Da dort Grillabend war, bekamen wir sogar noch ein reichhaltiges Abendbrot. Am nächsten Tag wollten wir zum Großen Arber, haben die Tour dann aber wegen des schlechten Wetters abgekürzt. Nach einem Stop am Arbersee sind wir erst einmal nach Zwiesel zum Mittagessen. Das besser werdende Wetter haben wir noch zu einem Besuch der Tiergehege im Nationalpark Bayrischer Wald genutzt. Der Sonnabend gehörte Passau, das uns bei schönem Wetter mit etwas Hochwasser und einem Honda-Goldwing-Treffen überraschte. Die musisch begabten unter uns haben trotz anstehender Menschenmassen das mittägliche Orgelkonzert im Dom genossen. Spät am Nachmittag haben wir auf der Rückfahrt einen Abstecher zum Skansen bei Tittlingen gemacht. Die meist mehrere hundert Jahre alten Häuser, die zum Teil noch vor wenigen Jahren bewohnt waren, haben schon etwas faszinierendes an sich. Am Sonntag hieß es wieder mal Sachen packen und heimfahren. Diesmal sind wir auf deutscher Seite geblieben und zunächst über die B 22 und B 15 nach Hof gefahren. Dort haben wir uns von Heidi und Stego getrennt, die weiter auf der A 9 Richtung Hermsdorfer Kreuz/Jena gefahren sind. Der Rest von uns ist auf die A 72 abgeschwenkt. Nach einem Zwischenstop bei einem lieben Freund in der Nähe von Zwickau, der uns bei dem kalten Wetter sehr gut getan hat, haben sich dann endgültig unsere Wege getrennt. Auch zu dieser Tour gibt es einige Bilder in unserer Foto-Galerie.
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